Kennst du das Gefühl: Kurse steigen – und plötzlich willst du unbedingt dabei sein? Oder sie fallen und du denkst du musst jetzt raus, bevor es noch schlimmer wird? Emotionen steuern dein Verhalten. Und so entstehen viele Fehlentscheidungen, die dazu führen, dass du teuer kaufst und mit Verlust verkaufst.
Die besten Börsentage folgen oft direkt auf die schlechtesten. Wer dann nicht mehr dabei ist, verpasst diese Erholung. Das Problem ist also nicht, dass du „schlecht anlegst“. Sondern dass du aus emotionalen Gründen auf kurzfristige Veränderungen reagierst.
Quelle: https://www.jpmorgan.com/insights/markets-and-economy/top-market-takeaways/tmt-back-to-school-3-principles-for-your-portfolio
Du musst nicht den perfekten Zeitpunkt treffen. Viel wichtiger ist, überhaupt zu investieren – und zwar langfristig. Regelmäßiges Investieren mit einem Sparplan und eine klare Anlagestrategie helfen dir dabei, nicht ständig entscheiden zu müssen. So nimmst du Emotionen aus dem Spiel.
Beim Sparplan profitierst du außerdem vom Cost-Average-Effekt: Bei niedrigen Kursen kaufst du mehr Anteile, bei hohen weniger. So glättest du Schwankungen automatisch.
Du weißt jetzt: Euphorie und Angst sind schlechte Ratgeber. Aber woher kommen eigentlich die Impulse, die dich zum Handeln bringen? Wem kannst du dabei vertrauen? Das schauen wir uns im nächsten Kapitel an.