Du schaust auf dein Konto: 5.000 Euro. Alles gut, oder? Falsch. Wenn Preise durch die Inflation steigen, verringert sich die Kaufkraft deines Geldes. Deine 5.000 Euro werden so rechnerisch weniger wert, auch wenn sich dein Kontostand nicht verändert.
Bei einer Inflation von aktuell rund 3 Prozent (Mai 2026) hast du nach 10 Jahren nur noch etwa 3.722 Euro. Gehörst du zu den Millionen Deutschen, die ihr Geld auf ihrem Girokonto schlafen lassen?
Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt langfristig eine Inflation von 2 Prozent pro Jahr an, aktuell liegt die Inflation in Deutschland aber bei rund 3 Prozent (Mai 2026). Schon dieses eine Prozent macht auf Dauer einen spürbaren Unterschied:
Bei dem EZB-Inflationsziel von 2 Prozent verlierst du bei 10.000 Euro auf dem Girokonto rund 55 Cent Kaufkraft pro Tag – ungefähr der Preis einer kleinen Banane.
Das summiert sich …
Bei 3 Prozent Inflation verliert das Guthaben von 10.000 Euro rechnerisch rund 82 Cent Kaufkraft pro Tag – etwa so viel wie eine Bio-Banane kostet.
Das summiert sich noch sehr viel stärker …
Hinweis:
Die Werte zeigen den Kaufkraftverlust – also wie viel du dir real noch leisten kannst. Der Kontostand bleibt nominal weiterhin bei 10.000 Euro.
Lege zwei bis drei Monatsgehälter als Notgroschen zur Seite. So, dass du jederzeit darauf zugreifen kannst – etwa auf ein Tagesgeldkonto. Dein restliches Geld schichtest du in ein Depot um. Als Anlagehorizont bei Wertpapieren empfehlen sich mindestens 5 bis 7 Jahre.
Eine Möglichkeit: S-Neo in der App Sparkasse. Dort kannst du einmalig investieren oder mit einem Sparplan monatlich einzahlen. Mit S-Neo kannst du in Einzelaktien, aktiv oder passiv gemanagte Fonds wie ETFs, Anleihen oder Edelmetalle investieren. Am besten breit gestreut, um das Risiko zu verteilen.
Girokonten mit hohen Gebühren? Wechseln. Tagesgeld mit Lockangeboten, die nur wenige Monate gültig sind? Alternativen suchen. Jeder Euro zählt.
Was ist, wenn du noch Schulden hast? Darum geht es im nächsten Kapitel.